Die Makigami-Methode

Der aus dem Japanischen stammende Begriff Makigami setzt sich zusammen aus Maki (Rolle, gerollt) und Kami (Papier – das „k“ wird durch die Wortkombination als „g“ gesprochen). Was passiert mit dem gerollten Papier? Damit werden administrative Prozesse erfasst und neu gestaltet. Beim Makigami werden die Prozessschritte hinterfragt und gekennzeichnet als „wertschöpfend“ oder „nicht wertschöpfend“. Die Zeitachse zeigt Aktionszeiten und wertschöpfende Zeiten. Unter Verlustzeit versteht man „Aktionszeit minus wertschöpfende Zeit“. Ebenso werden Transfers (Schnittstellen, Info-Weitergabe) mit einbezogen. Bei der Prozessanalyse mit Makigami wird der Prozess immer aus der Sicht des Prozesses betrachtet, niemals aus Sicht der Mitarbeiter. Das gilt auch für die Suche nach Verschwendungen. Die zentrale Frage lautet: Ist der Kunde bereit, für diesen Prozessschritt zu bezahlen, d.h. ist dieser Schritt wertschöpfend? Nach Erfassung des Ist-Zustandes wird der Prozess neu gestaltet anhand der Frage: Wie könnte der ideale Prozess aussehen? Dabei werden künftige Entwicklungen und die Unternehmensvision berücksichtigt.

Im folgenden Bilder zur Verdeutlichung der Vorgehensweise:

Sidebar